Audio

  • La Gioconda: Stella e marinar (Laura)

Sabina Willeit Mezzo

Sabina Willeit wurde in Bozen geboren und studierte in ihrer Heimatstadt sowie privat bei Lehrern wie Beniamino Prior Gesang.

Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Siebel|Faust am Teatro Lirico di Cagliari 1999. Es folgten Gastspiele am Teatro Sistina in Rom und den Festspielen in Bad Kissingen und Ludwigsburg. Beim Maggio Musicale in Florenz sang sie 2000 die Flora in Traviata, in Siena die Doraballa|Così fan tutte unter der Leitung von Claudio Desderi und die Zweite Norn|Götterdämmerung bei den Erler Festspielen.

2001 gewann Willeit den bedeutenden Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto|La Clemenza di Tito in der Regie von Pier Luigi Pizzi an den Theatern von Cremona, Brescia, Pavia, Como, Pisa und Ravenna. Weitere Einladungen an diese Theater folgten als Nicklausse|Les Contes d'Hoffmann neben Stefano Secco und Lance Ryan, Idamante|Idomeneo und Roméo|I Capuleti e i Montecchi in der Regie von Cristina Mazzavillani Muti.

Erste Auslandsgastpiele brachten Sabina Willeit 2005 als Idamante nach Vichy und als Sesto nach Massy in Frankreich. Es folgten Auftritte als Tisbe|La Cenerentola am Teatro Comunale di Bologna, Zweite Dame|Die Zauberflöte in Lecce, Tebaldo|Don Carlo an der Oper Rom unter der Leitung von M° Nello Santi, Rosina|Il Barbiere di Siviglia sowie Cenerentola in Udine, als Amor|L'Incoronazione di Poppea beim Mozart-Fest La Coruna unter Alberto Zedda, Zulma|L'Italiana in Algeri beim Festival in Aix-en-Provence und die Leonarda|L'Ajo nell'imbarazzo (Donizetti) beim Wexford Festival 2006.

2007 debütierte die Südtirolerin unter M° Arthur Fagen als Komponist|Ariadne auf Naxos in ihrer Heimatstadt Bozen. In Bologna trat sie neuerlich auf: Colombina|Arlecchino (Busoni) und als Weibliche Stimme|Pulcinella (Stravinsky). Diese Produktionen in der Regie von Lucio Dalla gastierten auch beim Wexford Festival 2007. Anschließend gastierte sie als Serpilla|Il Giocatore (Cherubini) an der Oper Lüttich.

Im Konzertbereich ist Sabina Willeit sehr aktiv und hat unter anderen bereits unter Günter Neuhold, Corrado Rovaris, Riccardo Frizza, Ralf Weikert und Johannes Wildner wichtige Partien übernommen: Das Lied von der Erde, Mozart-Requiem, El amor brujo, Rossini-Stabat Mater, Les Nuits d'Eté, Beethovens 9. Sinfonie, etc.

Im Jahr 2008 gastierte Sabina Willeit mit dem Festival von Aix-en-Provence wiederum als Zulma am Theater von Luxemburg und sang unter Alberto Zedda zahlreiche Konzerte des Rossini-Stabat Mater.

Seit September 2008 ist Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Ihre Antrittspartie dort war die Fricka|Das Rheingold, weitere Rollen waren Eboli|Don Carlos, Fricka|Die Walküre, Cherubino|Le Nozze di Figaro, Komponist, Eboli|Don Carlo, Judith|Herzog Blaubarts Burg und Eglantine|Euryanthe. Sie sang u.a. die Dalila|Samson et Dalila an der Seite des zugleich Regie führenden José Cura und war dort als Waltraute und Zweite Norn|Götterdämmerung, als Fricka|Rheingold und Walküre, sowie an der Seite von Lance Ryan als Laura|La Gioconda zu sehen.

2011 gastierte Willeit als Dalila im Arts Center von Seoul/Südkorea. Seither war sie u.a. als Ernestina|L'equivoco stravagante an der Opéra Royal de Wallonie im belgischen Liège und in St. Moritz zu erleben, als Azucena|Il trovatore debütierte sie am Teatro Nuovo in Udine und in Pordenone, und sie verkörperte Hänsel|Hänsel und Gretel in Bozen.

Zukünftige Pläne beinhalten Engagements z.B. als Dalila erneut in Seoul, als Frau Reich|Die lustigen Weiber von Windsor in Liège, sowie als Solistin in einer Konzertreihe mit Liedern von Richard Strauss in Südtirol.