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  • Christian Voigt: Lohengrin - Höchstes Vertrau'n!

Christian Voigt Tenor

Christian Voigt studierte in seiner Heimatstadt Berlin bei Heinz Reeh und Dietrich Fischer-Dieskau Gesang und war 1995 Preisträger des 6. Internationalen Mozart- Wettbewerbs in Salzburg. Er absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Josef Protschka, Kurt Equiluz, Wolfram Rieger und René Kollo und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin wurde Christian Voigt 1997-1999 als lyrischer Tenor an das Theater Vorpommern Stralsund/Greifswald verpflichtet. Dort sang er bedeutende Partien des lyrischen Tenorfachs wie den Nadir|Perlenfischern, den Fenton|Die Lustigen Weiber von Windsor und den Camille de Rossillion|Die Lustige Witwe, aber auch den Stewa|Jenufa und den Tenor-Part in Mahlers "Lied von der Erde".

In seiner Laufbahn führten ihn Konzerte und Liederabende, aber auch Opernverpflichtungen nach Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Polen, Estland, Ungarn, Deutschland, Libanon, Türkei, die Schweiz,Tschechien und in die Niederlande. Durch seine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Michael Schoenwandt, Adam Fischer, Gerd Albrecht, Dietfried Bernet, Will Humburg u.a. und bedeutenden Orchestern Europas wie dem Chamber Orchestra of Europe, La Chapelle Royale, der Staatskapelle Berlin, dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Danish Radio Concert Orchestra u.a. sang er an bedeutenden Konzertstätten wie der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Stephanien-Saal Graz,Théâtre des Champs-Élysées Paris, der Liederhalle in Stuttgart, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin u.v.m..

Auch Einladungen zu internationalen Festivals stehen regelmäßig auf dem Terminplan des Sängers, wie Styriarte-Graz, die Strauss-Festspiele in Garmisch-Partenkirchen, die Dresdener Musikfestspiele, die Schwetzinger Festspiele, die Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und die Schubertiade Schwarzenberg, wo er 1997 debütierte und 1998 in der Reihe "Junge Meister in Schloss Achberg" Franz Schuberts "Winterreise" interpretierte.

Sein Repertoire erweiterte sich in den vergangenen Jahren nun kontinuierlich um Partien wie Erik|Der fliegende Holländer, Bacchus|Ariadne auf Naxos, Max|Freischütz, Lenski|Eugen Onegin, Siegmund|Die Walküre, Florestan|Fidelio, Duca|Rigoletto, Cavaradossi|Tosca. Der Fachwechsel ins jugendliche Heldentenorfach verlief kontinuierlich und war im Frühjahr 2005 abgeschlossen.

Ab der Spielzeit 2006/2007 war Voigt als jugendlicher Heldentenor am Tiroler Landestheater Innsbruck engagiert. Dort sang er u.a. Max, Eisenstein|Die Fledermaus, Erik und Bacchus. Im Januar 2007 gab Voigt mit Erik sein Italien-Debüt Teatro Verdi in Triest. Des Weiteren sang er den Max im Festspielhaus Bregenz unter der Leitung von Dietfried Bernet und war 2008 als Erik an der Staatsoper Prag zu erleben. In 2010 gab er als Solist von Mendelssohns "Lobgesang" sein Hausdebüt am Teatro Lirico di Cagliari.

Seit Dezember 2008 ist Voigt als jugendlicher Heldentenor Ensemblemitglied des Theaters Freiburg und debütierte im Januar 2009 mit überwältigendem Erfolg als Siegmund. Seitdem folgten dort Auftritte u.a. als Orpheus|Orpheus in der Unterwelt, Hexe|Hänsel und Gretel, Cavaradossi, Paco|La Vida Breve in einer Inszenierung von Calixto Bieito, als Narraboth|Salome, Oberon, und er sang bei der kompletten Aufführung des "Ring des Nibelungen" in der Spielzeit 2010/11 sowohl den Siegfried|Siegfried als auch den Siegfried|Götterdämmerung. In der Fachzeitschrift Opernwelt wurde er als Nachwuchssänger des Jahres 2010 nominiert. In der Saison 2011/12 sang Voigt in Freiburg erneut den Siegfried im nächsten Ring-Zyklus, als auch den Lohengrin.

In 2011 war Voigt u.a. als Siegmund|Die Walküre in Oldenburg zu sehen. Er überzeugte als Einspringer mit Siegfried|Siegfried an der Opéra de Bastille in Paris und war dann in der gleichen Rolle an der Staatsoper Hannover sowie in einer Neuproduktion am Staatstheater Darmstadt zu erleben. Im Juni 2012 debütierte Voigt am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Einspringer mit Lohengrin. Später sang Voigt u.a. den Lohengrin in Freiburg und gab dort sein Rollendebüt als Parsifal, bevor er als Siegfried an das Staatstheater Darmstadt zurückkehrte.

2013/14 begann Christian Voigt als Tristan|Tristan und Isolde am Oldenburgischen Staatstheater und war dann als Edwin|DieCzárdásfürstin am Theater Freiburg zu erleben, wo er später den Tannhäuser debütiere.

Zu seinen zukünftigen Plänen zählen u.a. Engagements als Siegfried an der Chinese National Opera in Beijing, sowie als Siegfried und Siegfried|Götterdämmerung am Teatro Massimo in Palermo.

CD-Produktionen u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling (F.Schubert/ E.Denisov "Lazarus" im Hännsler-Verlag) sowie mit Philippe Herreweghe (R. Schumann Faust-Szenen) bei (harmonia mundi) und bei Naxos "Alceste" von Anton Schweitzer runden das künstlerische Wirken ab.